Neuerscheinung,
Februar 2008 !
Die Fälscher. Mobilfunkpolitik und Forschung. Herausgeber: Verein zum Schutz
der Bevölkerung vor Elektrosmog, Stuttgart
36 Seiten, Preis: 5,00 Euro, Bestellung
per Mail: info@mobilfunk-buergerforum.de
Post : Mobilfunk Bürgerforum e.V. Postfach 5029, 71315 Waiblingen, Tel.
0700-288 00 288, Fax 012120-248 703
Trotz der Warnungen der
Europäischen Umweltagentur vor den Gefahren der Mobilfunkstrahlung bleibt
die Verwirrung: gefährlich oder nicht? Es ist erstaunlich: wenn man den
Forschungsstand kennt, mit unabhängigen Wissenschaftlern spricht, ist die
Antwort: es gibt eindeutige Hinweise auf die Gefahren von Handys, Mobilfunkmasten,
DECT-Telefonen und WLAN.
Im Frühjahr 2008 sollen die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms
vorgestellt werden. Wir erwarten eine gemeinsame Medienkampagne von Mobilfunkindustrie
und Bundesregierung mit dem Inhalt: „Keine Hinweise auf Gesundheitsgefahren
gefunden!“. Diese Broschüre dokumentiert die Verfälschungen
bereits bestehender Erkenntnisse durch die Bundesregierung und die PR-Agenturen
der Mobilfunkindustrie. Sie zeigt, wie dies mit dem
Lobbyismus und politischen Verflechtungen zusammenhängt: kurz, mit der
Geschäftemacherei. Die Recherchearbeit unserer Bürgerinitiative Mobilfunk
Stuttgart-West hat neues Material zutage gefördert, das erstaunliche Zusammenhänge
aufdeckt. Die Broschüre soll Bürgerinitiativen in der Argumentation
gegenüber Journalisten, Politikern und Skeptikern helfen, v.a.dadurch,
dass sie sich auf überprüfbare Dokumente stützt. Sie vermittelt
auch einen
Eindruck der Fülle bereits vorhandener Forschungsergebnisse. Das IZMF,
die PR-Agentur der Mobilfunkbetreiber, startet gerade jetzt mit dem „Baukasten-Mobilfunk“
für Gemeinden und dem „Schulprojekt-Mobilfunk“ für Lehrer
und Schüler eine neue Desinformationskampagne. Diese Broschüre stellt
ein Gegengewicht dar. Helfen Sie mit, sie unter Kommunalpolitikern, Lehrern
und Ärzten zu verbreiten. Jedem Bürger, der sich informieren will,
gibt sie eine Fülle
an überprüfbarem Material an die Hand.
Die Broschüre ist die
Fortsetzung und Ergänzung der inzwischen weit verbreiteten Broschüre
„Mobilfunk - Acht Behauptungen – die wir nicht mehr glauben“.
M O B I L F U N K P O L I T I K U N D F O R S C H U N G
DIE FÄLSCHER - "SIE IRREN NICHT , SIE LÜGEN . “ Eine politische,
wissenschaftskritische und sprachwissenschaftliche Analyse über Fälscher
und ihre Methoden „Willkommen im Realkabarett der nationalstaatlichen
Gefährdungsdefinition.“ (Ulrich Beck)
Prof. Erich Schöndorf, Staatsanwalt a. D.
Herausgegeben
von:
Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog, 70197 Stuttgart
Stuttgart, im Januar 2008 - 08.01.1.1000
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Inhalt:
Vorwort
Die Verfälschung der Salford-Studie durch die Forschungsgemeinschaft Funk
(FGF) und das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF)
Tabuzone Gehirn
Die Verfälschung der REFLEX-Studie im Bericht der Bundesregierung über
Mobilfunk und Gesundheit (Bundestagsdrucksache 16/1791, 2006)
Die Verfälschung der Nailaer Ärzte-Studie im Bericht der Bundesregierung
über Mobilfunk und Gesundheit (Bundestagsdrucksache 16/1791, 2006)
Methoden der Fälschung, um Wissenschaftler und ihre Forschungsergebnisse
unglaubwürdig zu machen
Vorsorge findet nicht statt: Praktische Auswirkungen einer verantwortungslosen
Politik
Mobilfunkstrahlung – Paralellen zu Asbest
Exkurs 1:
Der preußische Obrigkeitsstaat lebt:
Der politische Alltag kommunaler Ignoranz
Exkurs 2:
Die Medienberichterstattung über die Strahlungsbelastung
durch WLAN und DECT-Telefone verharmlost die
Gesundheitsgefährdung
Literaturverzeichnis
Der Gegenstand der Diskussion: Mobilfunkkommunikation durch gepulste Mikrowellenstrahlung.
Der Informationsträger der Mobilfunkkommunikation
ist die gepulste Mikrowellenstrahlung, also elektromagnetische Strahlung zwischen
400 MHZ (Tetra), 900 MHZ (Handy), 1800 MHZ (UMTS), 2450
MHZ (DECT), 2450-5000 MHZ (WLAN), gepulst und amplitudenmoduliert.
Elektrische und magnetische Felder sind auf der Erde natürlicherweise vorhanden
und haben sich über Jahrtausende wenig verändert. Sie besitzen beim
Menschen hinsichtlich der Zell-, Gehirn- und Herzaktionsströme eine lebensentscheidende
Bedeutung. Bei den Tieren üben sie wichtige Funktionen in der Orientierung
aus, v. a. bei Bienen, Vögeln und Fischen. Damit zählen diese Felder
zu den natürlichen Lebensgrundlagen. Innerhalb nur einer Generation wurden
diese, den Menschen und die Natur umgebenden natürlichen Felder massiv
von künstlichen Feldern überlagert. Gerade die Frequenzen der Mobilfunkkommunikation
waren bisher den biologischen Systemen vorbehalten. Die gepulste Strahlung ist
technisch hergestellt und der Natur fremd.
Dr. Wolf Bergmann schreibt in der Broschüre „Mobilfunk – Einwirkungen
auf die menschliche Gesundheit“ (2007): „Künstliche elektromagnetische
Felder des Mobilfunks liegen im Frequenzbereich der natürlichen, die Lebensvorgänge
steuernden elektromagnetischen Felder. U. a. aufgrund dieser
Qualität (Resonanz) greifen sie in die biologischen Steuerungsvorgänge
als Störsender ein, induzieren unnatürliche Schwingungsmuster im Organismus,
verstellen die Steuerungssignale und stören die natürliche Informationsübertragung.
Dabei kommt es u. a. zu Ladungsverschiebungen an der Zellmembran,
zu Störungen im Ionenaustausch, zu Fehlreaktionen an den Neuronen und Nervenzellen,
... „Funkwellen treffen den Menschen in der zentralen Steuerung
der Lebensvorgänge." Die gesundheitlichen Folgen dieser Störungen
der biologischen Steu erungs- und Lebensvorgänge reichen von unspezifischen
Stressreaktionen über körperliche und psychisch Krankheitsmanifestationen
bis hin zu Auslösung und Beschleunigung von Krebserkrankungen. Naturgemäß
sind diese Erkrankungen bei jedem Menschen verschieden, je nach Vorbelastung,
Immunstärke, Lebensabschnitt und Intensität und Dauer der
Strahlenbelastung.“
Diese Zusammenhänge
bestreitet die Mobilfunkindustrie über ihre Sprachrohre FGF und IZMF vehement.
Die mobile Kommunikation hat seit ca. 1990 unser
Leben verändert. Die Kommunikationskonzerne wie Telekom, O2 und Vodafone
gehören zu den umsatzstärksten in der Industrie. Über ihr Hauptprodukt,
das Handy, sagt Prof. Michael Kundi (Universität Wien) in der Österreichischen
Ärztezeitung (22. November 2007): „Die Technologie wurde eingeführt
ohne jede Abklärung von Nebenwirkungen.“
Aber angeblich gibt es diese Nebenwirkungen nicht. Mit zwei Behauptungen soll
der verunsicherte Bürger von den Behörden ruhig gestellt werden: „Tausende
Forschungen konnten keine gesundheitsschädlichen Effekte finden. Und: unsere
Grenzwerte schützen die Gesundheit.“ Diese Behauptungen sind auch
das Fundament der Berichterstattung der Medien. Die gesundheitsschädlichen
Nebenwirkungen der auf Mikrowellen basierenden Funktechnologie sind aber seit
den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts erforscht und bekannt. Das sieht die
Industrie ganz nüchtern. Die Entkräftung der Kritik war von Anfang
an integraler
Bestandteil der Vermarktung. Die Industrie gründete rechtzeitig Institutionen
mit wissenschaftlicher Aura, die bekanntesten sind: die Forschungsgemeinschaft
Funk (FGF), das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF), die Kinderumwelt GmbH.
In der staatlichen Strahlenschutzkommission (SSK) sitzen die Industrievertreter,
ebenso wie in der ICNIRP. Medienvertreter wurden von Anfang an in den Gremien
der Mobilfunkindustrie eingebunden, galt es doch, die Produkte über die
Medien zu vermarkten und zu verhindern, dass über geschäftsschädigende
Forschungsergebnisse berichtet wird.
Und so erklärt sich
die heutige Verunsicherung in der Bevölkerung. Dr. med. Wolf Bergmann beschreibt
diese Situation:
„Erst mit der derzeitigen Mobilfunkwelle wurde in der Wissenschaft und
in der Öffentlichkeit eine ,,wissenschaftliche Kontroverse" ins Leben
gerufen: Auf jede
Studie mit einem gesundheitskritischen Ergebnis folgten prompt eine bis mehrere
Studien, die diese Ergebnisse angeblich widerlegten. Inzwischen gibt es auch
darüber wieder Untersuchungen, die beIegen, dass das Ergebnis derartiger
Studien um so unkritischer ausfällt, je mehr die Studie von Industriegeldern
abhängig ist. Die meisten großen wissenschaftlichen Zeitungen und
die großen Medien veröffentlichen fast nur noch Berichte, die Entwarnung
geben. Wissenschaftler, die im Auftrag der Industrie geforscht haben und alarmierende
Ergebnisse veröffentlichten, wurden diffamiert, bedroht, entlassen.“
(in: Der Naturarzt,12/2007).
Die Mobilfunkindustrie besitzt ein fast unschlagbares Argument, für das man in unserer Gesellschaft nahezu alles bekommt: Milliarden von Euros. Ihre Werbemilliarden stellen die Medien ruhig, ihre Lizenzmilliarden
VORWORT
die Regierungen. Und mit Millionen bekommt man jedes Gutachten. Keine Verschwörungstheorie,
sondern Business as usual. Die Europäische Umweltagentur analysierte in
dem Buch „Späte Lehren aus frühen Warnungen“ diese Taktiken
des Zusammenspiels von Industrie, Staat und Medien. In der Untersuchung von
Hardell et al. „Heimliche Verbindungen zur Industrie und Interessenkonflikte
in der Krebsforschung” wird dies detailliert für die Gegenwart beschrieben.
Professor Erich Schöndorf,
Staatsanwalt im Holzschutzmittelprozess, charakterisiert seine Erfahrungen mit
gewissen Gutachtern als Wissenschaftskriminalität:
„Bei der Auswahl der Gutachter kann sich die Justiz Spezialisten holen,
darf sich die Rosinen aus dem großen Ärztekuchen picken. Das macht
sie auch. Prominente Lehrstuhlinhaber, internationale Kapazitäten, doppelt
und dreifach Promovierte bevölkern die Gerichtssäle. Und trotzdem
gibt es keine Gerechtigkeit für Chemikalienkranke. Oder gerade deswegen?
Vor wenigen Jahren wurde das Problem noch unter dem Begriff der käuflichen
Wissenschaft gehandelt. Mittlerweile ist man deutlicher geworden und spricht
von Wissenschaftskriminalität.
Zahlreiche Sachverständige
begutachten einfach falsch. Sie irren nicht, sie lügen. Und sie lügen
mit Kalkül, immer zugunsten des am Verfahren
beteiligten wirtschaftlich Mächtigeren, des Unternehmens, des Konzerns,
des Herstellers. Nie zum Vorteil der kranken Kläger. (...)
Was die Sachverständigen
da tun, ist kein Freundschaftsdienst, sondern Teil eines Geschäfts: Unwahrheit
gegen Cash. ... Die Heimstätten unserer Sachverständigen hängen
am Tropf der Konzerne. Deren Unterhaltsleistungen erfolgen ganz und gar unspektakulär
und unverfänglich in Form von Forschungs-
und Gutachtenaufträgen und hin und wieder auch als Spende oder Doktorandenstipendium.
Dafür dürfen die Unternehmen sich etwas wünschen: günstige
Expertisen. Die bekommen sie auch, ansonsten wäre die geschäftliche
Beziehung gefährdet." (Spiegel 23/1999)
Warum sollte es in der
Mobilfunkindustrie an ders sein?
Unsere Bürgerinitiative hat bei der Erarbeitung Ihrer Broschüren viele
Dokumente durchgearbeitet und ist immer wieder auf Methoden der Fälschung
gestoßen.
In dieser Broschüre haben wir Beispiele zusammengestellt. Sie gibt aber
auch einen Einblick, wie viel an schädigender Wirkung des Mobilfunks bereits
erforscht ist. Der Bürger weiß mehr, als sich Industrie und Staat
wünschen.
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Weitere Broschüren im Vertrieb der Bürgerinitiative
Mobilfunk Stuttgart - West
„Mobilfunk – Acht Behauptungen die wir nicht mehr glauben“
Hrsg. Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West
36 Seiten, farbig, Verkaufspreis 3,50 Euro plus Porto
Der beste Einstieg:
Sehr gute Zusammenstellung zu allgemeinen Fragen und Antworten rund ums Thema
Mobilfunk, Gesundheit, Grenzwerte,
Staat, Rechtssprechung usw. Kurz gehalten, allgemein gültig mit wertvollen
Tipps zur Aufklärungsarbeit und Quellenangaben! Unentbehrlich
für Bürgerinitiativen. Auf unserer Homepage steht eine Rechercheseite
mit den in der Broschüre zitierten Dokumenten.
„Mobilfunk – Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit“
Dr. med. Wolf Bergmann, Dr. med. Horst Eger, 40 Seiten, farbig illustriert,
Verkaufspreis: 5,00 EUR plus Porto
Herausgeber: Bürgerinitiative
Mobilfunk Stuttgart West und Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt
und Demokratie
Folgerungen und Forderungen aus ärztlicher Sicht, vertieft die medizinischen
Fragen und Erkenntnisse. Auf unserer Homepage
steht eine Rechercheseite mit den in der Broschüre zitierten Dokumenten.
„Bienen, Vögel
und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog.”
Dr. Ulrich Warnke, 48 Seiten, 30 Abbildungen
Herausgegeber: Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie
Preis: 5,00 Euro, plus Porto. ISBN 978-3-00-023124-7
Diese Broschüre vermittelt eine neue Dimension der Mobilfunkkritik. Mobilfunk
macht mehr als „nur“ den Menschen krank, die flächendeckende
Bestrahlung der Erde kann zu einer Umweltkatastrophe führen. Das mysteriöse
Verschwinden ganzer Bienenvölker, das in vielen Ländern schon seit
einigen Jahren anhält, könnte bald gravierende Auswirkungen auf unsere
Nutzpflanzen haben.
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per Mail
info@mobilfunk-buergerforum.de
Post : Mobilfunk Bürgerforum e.V. Postfach 5029, 71315 Waiblingen, Tel.
0700-288 00 288, Fax 012120-248 703
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