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Anzahl der Depressionen und Angsterkrankungen hat seit 1997 stark zugenommen
Berlin mit seiner großen Mobilfunksenderdichte liegt einer Umfrage zufolge an der Spitze in Deutschland
Nachfolgend können Sie den Originalartikel der Zeitschrift "Die Welt" lesen.
Vorab-Anmerkung des Mobilfunk Bürgerforums:
Es ist wirklich sehr interessant, in welchem Zeitraum diese Art von Erkrankungen in der großen Anzahl zugenommen haben. Natürlich leben wir heute in einer sehr schnellebigen Zeit, in der es in der Arbeitswelt oft nur noch um größere Stückzahlen und um eine noch höhere Geschwindigkeit (im allgemeinen) sowie bei der Herstellung von Produkten geht - und das möglichst ohne zunehmende Fehlerraten bzw. Ausschuß-Produktion bedingt durch den Faktor Mensch. Auch dieser Umstand ist ein Faktor, den man nicht vergessen darf, was die Zunahme der psychischen Erkrankungen betrifft - darüber sind wir uns ebenfalls im Klaren.
Um aber ganz ehrlich zu sein:
es ist doch ein sehr seltsamer "Zufall", dass (großteils) in diesem Zeitraum (von 1997 bis heute) das heutige Mobilfunknetz flächendeckend in ganz Deutschland ausgebaut wurde . . .?
Kann man hier tatsächlich noch von "Zufällen" sprechen, oder wirkt sich ganz einfach die tagtägliche Bestrahlung durch inzwischen zehntausende von Mobilfunksendeanlagen (Antennen) in ganz Deutschland bei immer mehr Menschen negativ auf deren weitere Gesundheit aus (zum Beispiel auch auf das Nervensystem)? Nur allein in der Hauptstadt Berlin gibt es inzwischen bereits mehrere Tausend Mobilfunksendeanlagen..
Viele Ärzte, Experten und Wissenschaftler (weltweit) sind schon länger davon überzeugt - und deren Anzahl wächst stetig weiter an !
Auch wir selbst können dies nur bestätigen - viele eigene Erfahrungen, Beobachtungen, qualifizierte Messungen sowie unzählige Kontakte zu gesundheitlich bereits betroffenen Menschen - aber auch die Kenntnis von erkrankten Tieren (in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen) - in ganz Baden-Württemberg und anderen Bundesländern geben uns hier immer wieder Recht.
Alles weitere möchten wir natürlich Ihrem eigenen Urteilsvermögen überlassen . . .
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Berliner leiden unter Depressionen
Gesundheitsreport 2005 der DAK: Beim Krankenstand liegt die Hauptstadt bundesweit an der Spitze
von Alexandra Maschewski
Aktuelle Studien belegen: Die Zahl der Berliner, die an psychischen Erkrankungen wie Depressionen leiden und sich deshalb krank schreiben lassen, nimmt dramatisch zu. Auch immer mehr junge Menschen zählen zu den Betroffenen.
Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) hat gestern in Berlin ihren Gesundheitsreport 2005 vorgestellt. Daraus geht hervor, daß sich in der Hauptstadt 2004 weniger Berufstätige krank gemeldet haben als im Jahr zuvor. Der Krankenstand sank von 4,5 auf 4 Prozent. Dennoch liegt die Hauptstadt beim Krankenstand bundesweit (3,2 Prozent) an der Spitze. Das bedeutet nicht, daß es in Berlin mehr Kranke gibt, sondern ist dem Umstand geschuldet, daß der einzelne Krankheitsfall in Berlin im Durchschnitt 13,4 Tage dauert gegenüber 11,5 Tagen bundesweit.
"Der deutliche Rückgang des Krankenstandes in Berlin ist sehr erfreulich", sagte DAK-Landesgeschäftsführer Herbert Mrotzeck. "Die alarmierende Steigerung der Fehltage auf Grund psychischer Erkrankungen gibt jedoch Anlaß zur Besorgnis." Aus dem Bericht geht hervor, daß die Hauptstadt von allen Bundesländern die größte Zahl von Fehltagen wegen psychischer Krankheiten und Verhaltensstörungen hat. Während auf 100 DAK-Mitglieder in Berlin im Jahr durchschnittlich 180 Fehltage kommen, wurden im Bundesdurchschnitt 110 Fehltage wegen psychischer Erkrankungen gezählt. Die Zahl solcher Krankheitsfälle liegt in Berlin um fast 70 Prozent über den Werten von 1997. Die häufigsten psychischen Krankheiten sind bundesweit sogenannte Angststörungen und Depressionen. Diese spielen in Berlin eine deutlich größere Rolle als im gesamten Bundesgebiet: 2004 kamen durchschnittlich auf 100 Berliner DAK-Mitglieder 71 Krankheitstage wegen depressiver Störungen gegenüber nur 44 Tagen im Bundesdurchschnitt. Gerade in den jüngeren Altersgruppen sei die Zahl der psychischen Erkrankungen überproportional angestiegen. Sie machten demnach 12,1 Prozent des Krankenstandes aus. Im Bundesdurchschnitt waren es 9,8 Prozent.
Aufgrund der dramatischen Zunahme psychischer Erkrankungen bildet das Thema "Angst und Depressionen" auch den Schwerpunkt des DAK-Berichtes. Mit dem vorliegenden Report berichtet die zweitgrößte deutsche Krankenversicherung zum siebten Mal in Folge über die Entwicklung des Arbeitsunfähigkeitsgeschehens ihrer berufstätigen Mitglieder, das heißt in dem Bericht werden nur Personen berücksichtigt, die 2004 aktiv erwerbstätig waren. Die gesamte Datenbasis umfaßt 2,7 Millionen ganzjährig Versicherte. In Berlin wurden die Krankschreibungen von etwa 100 000 Versicherten im Jahr 2004 untersucht. Insgesamt sind zirka 210 000 Berliner bei der DAK versichert.
Die psychischen Erkrankungen liegen mit 12,1 Prozent mittlerweile in Berlin auf dem vierten Platz der wichtigsten Krankheitsarten. "Es ist zu vermuten, daß die Veränderungen in der Arbeitswelt, der Zeitdruck, die Arbeitsverdichtung und die Arbeitsplatzunsicherheit mit dieser Entwicklung in Zusammenhang stehen", so Herbert Mrotzeck.
An erster Stelle liegen die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Auf sie entfallen fast ein Viertel aller Krankheitstage. An zweiter Stelle liegen die Erkrankungen des Atemsystems mit einem Anteil von 17,5 Prozent am Krankenstand. Drittwichtigste Krankheitsart sind die Verletzungen mit 12,3 Prozent.
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