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Hessischer Landesverband mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V.
  Adresse: www.hessenbiss.de  
  Datum: 2008-12-22  
  Kategorie: Gesundheit  
  Index: 611  
       

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Behörden-Digitalfunk TETRA
veraltetes System mit unerforschten Risiken

Die von oben per Zwangsauflage gegenüber den Kommunen angeordnete Einführung des Digitalfunks BOS/TETRA hat bekanntlich zu heftigen Protesten und Unmut in politischen Kreisen und Teilen der Bevölkerung geführt.
Hintergrund hierfür ist eine neue Funktechnik, welche als modern, zukunftsorientiert, sicher und komfortabel in der Anwendung beworben wird. Experten bewerten das System allerdings bereits jetzt als veraltet und nicht überzeugend. Das Digitalfunksystem, welches wie beim Mobilfunk im Hochfrequenzbereich sendet, soll überregional nicht nur der Feuerwehr, Polizei und anderen Notdiensten dienlich sein. Es ist auch für nachrichtendienstliche, weltweite Vernetzungen und militärische Kommunikationssysteme verfügbar, dies könnte eine weitere zielgerichtete Strategie der überstürzten Einführung sein.

Die Einführung läuft europaweit! Die Kommunen wurden hierbei bundesweit kalt erwischt. Sie sollen innerhalb weniger Wochen je nach Gemeindegröße über Investitionen entscheiden, die durchschnittlich bei 200.000 bis 300.000 Euro liegen können, mit denen sie allerdings nicht gerechnet hatten. So berichten Hessische Presseorgane durchweg, dass die zuständigen Volksvertreter dem Ansinnen der Hessischen Landesregierung nur mit “Bauchschmerzen“ zugestimmt haben, weil ansonsten eine 30%ige Beteiligung der Hessischen Landesregierung fortfalle. Die Crux allerdings ist die, dass man über die exakten Kosten noch keine Angaben machen kann, es handelt sich also zunächst um nebulöse Budgetierungen, die über die Rückstellungen hinausgehen könnten. Kritisiert wird zu Recht die abenteuerliche Vorgehensweise, mit welcher Brachialgewalt Gemeinden innerhalb weniger Wochen eine verbindliche Bestellungs- und Abnahmeerklärung abgeben sollen, da sie ansonsten bei Verzug von den Einkaufspreisvorteilen der gegründeten Einkaufskooperation ausgeschlossen würden.

Keiner will das in der Kritik stehende Funksystem, aber alle müssen den digitalen Behördenfunk bezahlen: Feuerwehr, Polizei und andere ehrenamtliche Einrichtungen, wie Rotes Kreuz u.ä. - dies empört zu Recht viele kommunale Entscheidungsträger! Die zum Teil erst angeschafften analogen Geräte verlieren ihre Anwendungsmöglichkeit und stellen nur noch Schrottwert dar!

Viel Geld, wenn man bedenkt, dass die Wehren dadurch nicht schneller am Einsatzort sind und keine moderneren Löschmittel davon angeschafft werden, sondern nur angeblich "besser" kommunizieren können. Doch selbst die Feuerwehr ist von TETRA nicht überzeugt. Schon 2003 bewertete der hessische Landesfeuerwehrverband (LFV) das Pilotobjekt Aachen und beschied dem System Untauglichkeit.

Der insgesamt gesehene Aspekt einer effektiveren Sicherheit ist sicherlich nicht zu kritisieren, jedoch ebenfalls schon 2003 hatte die Polizeigewerkschaft (GdP) Bedenken gegen die geplante flächendeckende Einführung des TETRA-Digitalfunks für die Polizei geäußert.
Vor der Einführung müsste eine eingehende Prüfung möglicher gesundheitsgefährdender Einflüsse dieser Technik auf die Nutzer vorgenommen werden. Die Polizeigewerkschaft beruft sich diesbezüglich auf die Meldungen aus Großbritannien. Dort haben sich massive Gesundheitsbeschwerden beim Einsatz gezeigt.

Zu kritisieren ist, dass trotz negativer Berichte aus GB die Beschaffung der Endgeräte und die Installation von über 400 Sendeanlagen in Hessen derzeit massiv vorangetrieben wird, ohne vorher diese Technik auf Verträglichkeit geprüft zu haben.

Verwunderlich ist auch in diesem Zusammenhang die Aussage von Thomas Jung vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), welcher einräumt, dass es nicht ideal sei, erst die Digitaltechnik einzuführen und dann mögliche Wirkungen elektromagnetischer Felder der Funkgeräte auf den menschlichen Körper zu erforschen. Eine jetzt in Auftrag gegebenen Studie soll dies prüfen, deren Ergebnis wird aber erst voraussichtlich Mitte 2011 vorliegen, also gut anderthalb Jahre nachdem die Technik in Hessen “auf Sendung“ gegangen ist.

Aufgrund vieler untereinander schlüssiger Berichte über nachteilige Gesundheitsauswirkungen in der Nähe von TETRA-Basisstationen muss die Schlussfolgerung gezogen werden, dass derartige technische Anlagen ein reales Risiko für die Gesundheit sein können.

Übrigens haben die nordhessischen Stadtverordneten der Gemeinde Frankenau lt. HNA 13.12.2008 die Beteiligung an der landesweiten Sammelbestellung abgelehnt. Das vorliegende Szenarium, die “Digital-Anordnung“, bleibt wohl künftig ein weiterer Aufreger.
(at/kb)

Für den Vorstand:
Klaus Böckner

Weitere Infos unter http://www.der-mast-muss-weg.de/index01.htm (etwa mittig auf der Seite) oder http://www.gigaherz.ch/956

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BI Stuttgart

http://www.der-mast-muss-weg.de/index01.htm

TETRA für Polizei und Feuerwehr - Neue Masten – Neue Risiken In Stuttgart und ausgesuchten Orten in Deutschland sollen jetzt neue Masten für das TETRA-Funksystem der Polizei aufgebaut werden. In Großbritannien erkrankten viele Polizisten durch den TETRA-Polizeifunk. Der Vorsitzende der Polizistenvereinigung von Lancashire machte eine Umfrage: 70% der Polizisten klagten über Beschwerden.

Wurden die Stuttgarter Polizisten über diese Gefahren aufgeklärt?

Was ist TETRA, welche Folgen kann es haben. Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit nachteilig beeinflussen können, von Dr. Gerard J. Hyland.pdf >> http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/TETRA/Tetra_Hyland_NEU.pdf

Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien:
Fallbeispiele, von Andy Davidson.pdf >> http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/TETRA/Tetra_Davidson_NEU.pdf

Quelle: Auszug aus dem Tagungsband „ElektroMagnetische Verträglichkeit Energieversorgung & Mobilfunk, 5. EMV-Tagung des VDB vom 22.–23. März 2006 in Stuttgart." Mit freundlicher Genehmigung von: Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V - www.baubiologie.net >> http://www.baubiologie.net/

Nur in Englisch: The inadequacy of the ICNIRP Guidelines governing human exposure to the microwave emissions from base-stations, von Dr. Gerard J. Hyland.pdf >> http://www.der-mast-muss-weg.de/pdf/recherche_aerzte/ICNIRPHyland_basestations.pdf

Diese Vorträge stehen schon seit 2 Monaten auf der Homepage, diese neuen PDFs haben eine wesentlich höhere Qualität.

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Gigaherz
http://www.gigaherz.ch/956

Tetra-Mast-Skandal in Großbritannien - Der elektrische Sturm menschlicher Antennen
von Julia Hunt http://www.sundaymail.co.uk/news/feed/tm_objectid=16170521%26method=full%26siteid=64736-name_page.html

Publiziert bei Gigaherz am 30.9.05
In einer Übersetzung von Evi Gaigg

Einer von 20 Schotten riskiert ein die Gesundheit lähmendes Leiden, verursacht durch elektromagnetische Wellen neuer Polizeifunkmasten. Die elektrosensitiven Opfer leiden unter Übelkeit, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Gefühlsstörungen in Armen und Beinen und Enge in der Brust. Eines der Opfer verglich sich damit, eine menschliche Antenne zu sein.

Professor Olle Johansson vom Department of Neuroscience am Karolinska Institut Stockholm sagte: „Es wurden einmal geeignete Untersuchungen durchgeführt und ich erwarte, dass zwischen 3 und 5 Prozent der Menschen in Schottland und der Rest von Großbritannien als elektrosensitiv diagnostiziert werden.“

Das neue 2.5 Billionen Pfund teure Polizei-Kommunikationssystem TETRA – Terristrial Trunked Radio wurde über ganz UK eingeführt. Mehr als 1000 Masten wurden in Schottland errichtet. Sie pulsen bei der 17.6 Hz - Frequenz, vor der die Government’s Independent Expert Group on Mobil Phones (regierungsunabhängige Expertengruppe für Mobilfunk) warnt, dass sie die Hirntätigkeit beeinflussen könnte. Experten sagen, dass Radiowellen mit diesen Frequenzen den Calcium-Ausstoß aus dem Hirn verursachen können, die ihrerseits Schäden am Nerven- und Immunsystem nach sich ziehen. Wenn die Masten weniger als 15 Meter hoch sind, wird keine Planungserlaubnis benötigt.

Die Sunday Mail sprach letzte Woche mit kranken Opfern:

Die frühere Krankenschwester Catherine Faser, 78 aus Oldpatrick, in der Nähe von Glasgow, behauptet, dass ihre Wohnung wegen der Masten in der Nähe vibriert. Georgie Hyslop, 63 von largs Ayrshire sagte, dass sie 14 000 Meilen gereist ist, um den Wirkungen der elektromagnetischen Wellen zu entfliehen.

Der Website Designer Mark Bannermann, 40 aus Pittenweem Five ist nicht imstande, seinen PC einzuschalten, seit ein Tetra Mast in der Nähe seiner Wohnung aufgestellt wurde.

Elektrosensitivität ist eine erhöhte Reaktion auf elektrische Energie, wenn man elektromagnetischen Feldern ausgesetzt ist, wie Mikrowellen, Strahlung durch Mobiltelefone, Strahlung durch Telefone und Tetra-Masten und durch Hochspannungsmasten. Dies hat sich in einem Bericht, der nächsten Monat durch die von der Regierung gestützte Health Protection Agency (Gesundheitsschutz-Organisation) veröffentlicht wird, als Hauptproblem herausgestellt.

Rod Read, der Vorsitzende der Elektrosensitiven von Großbritannien sagte: „ Wir sind so vielen elektromagnetischen Emissionen ausgesetzt, dass bei den Menschen der Sättigungsgrad erreicht ist.

Mark‘s Geschichte: Der Webdesigner Mark Bannermann ist nicht mehr imstande, sich in der Nähe seines Computers aufzuhalten, seit ein Tetra-Mast in seinem Dorf erstellt wurde. Mark, 40, begann ab letztem November an Nasenbrennen, extrem starker Migräne, Herzstolpern und Schwindel zu leiden. Es war Monate zuvor, als er realisierte, dass seine Symptome zur gleichen Zeit begonnen hatten, als der Tetra-Mast in Pittenweem Five eingeschaltet wurde. Er sagte: „Jedes Mal, wenn ich in die Nähe meines Computers komme, beginnt mein Gesicht zu brennen, so als ob ich einen Sonnenbrand hätte. Ich bekomme Knochen- und Nackenschmerzen und fühle mich richtig krank.

„Es scheint blödsinnig, dass diese Masten überall aufgestellt werden, wenn wir noch keine Ahnung davon haben, was sie bei der Bevölkerung bewirken.“ „Five ist nun mit Tetra-Masten abgedeckt, so wie ganz Schottland. So gibt es keinen Ort mehr, wohin man sich flüchten kann, um dem zu entgehen“

Catherine’s Geschichte: Mein Kopf ist nahe daran, zu explodieren. Die frühere Krankenschwester, Catherine Fraser hatte immer ein feines Gehör. Jahrelang dachte sie , das sei ein Segen, aber bald wurde daraus ein Fluch. Wenn sie sich nach Old Kilpatrick, in der Nähe von Glasgow begab, begann sie elektrische Signale im Inneren ihrer Wohnung zu empfangen. Die 78-Jährige sagte: „Ich begann ein fremdartiges Brummen zu hören und fühlte, wie der Boden vibrierte.“ „Dies hielt jede Nacht an und wurde in den frühen Morgenstunden noch schlimmer. Es war unmöglich zu schlafen.“ „Ich hatte ein brennendes Gefühl in meinen Beinen und mein Kopf fühlte sich an, als wolle er demnächst explodieren.“ „Ich hatte verschiedene Leute, die das abcheckten. Ich habe sogar einmal in der Nacht die Polizei angerufen und zwei Beamte kamen.“ Sie fühlten ein fremdartiges Prickeln in ihren Beinen und Druck auf ihrem Kopf.

Catherine glaubt, dass das Brummen von elektromagnetischen Wellen von Telefonmasten in der Nähe kommt. Sie hat den Verdacht, dass das einen signifikanten Effekt auf ihr Haus hatte, denn es hatte eine Menge Metall in den Wänden. Sie sagte: „ Mein Leben ist seit 1997 eine Hölle. Wenn Sie das nicht selbst an sich gespürt haben, wissen Sie nicht, was das heißt.“ Seit sich Tetra verbreitet hat, gibt es überall im ganzen Land verteilt Masten. Ich glaube, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den Übertragungen von diesen Masten und der Gesundheit der Menschen. „Es ist nur eine Frage der wissenschaftlichen Beweisbarkeit.“ „Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die HPA die Elektrosensitivität erkannt hat.“

Georgie’s Geschichte: Ich fühle mich krank, wenn ich nur ein Telefon abhebe. Georgie Hyslop 63, floh vor 5 Jahren aus ihrem Heim in lars, Ayrshire und ist 14 000 Meilen weit gereist, um den elektromagnetischen Wellen zu entkommen. Sie behauptet, sie sei von etwas betroffen worden, was die Einheimischen „das große Brummen“ nennen, ein unerklärliches niederfrequentes Geräusch. Georgie, eine ehemaliger Radar-Operatorin, trägt seit ihrer Rückenverletzung nach einem Ski-Unfall ein metallisches Implantat. Aber das Implantat verwandelt sie in eine menschlichen Antenne , wenn immer sie sich in der Nähe eines Masten oder Hochspannungsmasten befindet.

Sie leidet unter Übelkeit, Nasenbluten, Gefühllosigkeit an Armen und Beinen, Schmerzen in der Brust und Brennen im Gesicht.

Sie sagte: „ Ich wurde gezwungen, aus meinem Heim zu fliehen, denn ich war umringt von Telefonmasten und als der Tetramast installiert wurde, wurde es unerträglich. Mein Rückenimplantat macht mich zu einer Antenne, so betroffen bin ich von allem, was Elektrizität überträgt. Die Tetramasten sind das Schlimmste. „Mobiltelefone und Schnurlostelefone verursachen tagelanges Brennen in meinem Gesicht, wie bei einem Sonnenbrand. Als Royal Air Force Radar-Operator war ich Radiowellen in solchen Dosen ausgesetzt, dass mein Körper heute mit keinem Anstieg mehr fertig wird.

Ich habe vier Jahre mit Arbeit am Radar verbracht und jetzt kann ich nicht einmal mehr ein Telefon benützen, ohne mich krank zu fühlen .




Was ist TETRA, TETRAPOL, POLICOM?

Unter dem Markenname POLICOM soll in der Schweiz ein neues, einheitliches interkantonales Funksystem für die Polizei, den Rettungsdienst, die Feuerwehren und für die Behörden im Katastrophenfall eingeführt werden. Hinter dem Namen POLICOM versteckt, befindet sich nichts anderes als ein TETRA- oder TETRAPOL-System

Hans-U. Jakob, 1.9.05

Die Frequenzen liegen zwischen 380 und 400MHz und sind vom BAKOM im zivilen Emergency Network-Bereich reserviert worden. Das heißt, dass alle kantonalen Dienste irgendwo zwischen 380 und 400 MHz einige fixe Kanäle zugeteilt erhalten, welche sie dann strikte einhalten müssen um den andern Dienststellen nicht hineinzufunken. 380 bis 400MHz bedeutet lediglich eine unter oder obere Begrenzung der Reservationen. Das entspricht einer möglichen Bandbreite von 20MHz das sind 20‘000kHz Die Gesprächskanäle haben untereinander einen Abstand von 12.5kHz Weitere reservierte Frequenzen sind 410-430MHz und 450-470MHz

Die Grenzwerte Im Bereich 10 bis 400 MHz liegen die Grenzwerte bei 28V/m für Kurzzeitaufenthalt und bei 3 V/m für Daueraufenthalt, d.h. an Orten mit empfindlicher Nutzung. (Grenzwerte liegen immer dort, wo die interessierte Industrie diese benötigt) Da in diesem Frequenzbereich die Wellenlängen wesentlich größer sind als bei GSM und UMTS, kommt man damit viel besser in Häuser und Fahrzeuge hinein. Wellenlänge bei TETRA 400 = 75cm Wellenlänge bei GSM 900 = 32cm, Wellenlänge bei GSM 1800 = 16cm.
Faustregel: Ist die Wellenlänge kleiner als die Mauerdicke, kommt man schlecht in die Häuser hinein. Mit 75cm, wie TETRA, gibt es praktisch keine Gebäudedämpfung.

Die Pulsierung Ein herkömmliches GSM-Handy ist mit 217Hz gepulst, das heißt alle 4.61 Millisekunden erfolgt beim Senden ein scharfer Puls. Das TETRA-Handy ist mit 18Hz gepulst, es folgt alle 55.5Millisekunden ein Puls. Auf derselben Trägerfrequenz sollen jeweils über 4 Zeitschlitze 4 Tetra-Handys bedient werden können, was dann auf der Senderseite einer Pulsfrequenz von 72 Hz entsprechen würde. Wie der obige Erfahrungsbericht zeigt, reagiert das menschliche Nervensystem auf diese Pulsfrequenzen möglicherweise noch empfindlicher als auf GSM.

Die Reichweite einer Tetrapol-Basisstation liegt für Polizeiqualität (klar und deutlich) um die 30 km. Die Handfunkgeräte (Handys) senden 10 bis 20 mal stärker als ein „normales“ GSM-Handy Tetrapol hat keine automatische Leistungsregulierung wie „normale“ Handysender und sendet immer gleich stark.

Die Dauerstrahler Eine Tetrapol-Basisstation strahlt dauernd (24 Stunden am Tag) einen Organisationskanal aus und zwar mit typisch 3000Watt ERP (die angegebenen 50Watt sind stets mit dem Antennengewinn von 60 zu multiplizieren) Dazu kommen nach Bedarf die 22 Gesprächskanäle mit einer mittleren Leistung von 1500Watt ERP. Das kann ganz schön happig werden!

Die biologisch Hochwirksamen Tetrapol-Handys führen wegen ihrer hohen Sendeleistung in einer biologisch hochwirksamen Frequenzlage und der fehlenden Leistungsregulierung immer wieder zu Gesundheitsproblemen und lauten Protesten innerhalb der europäischen Polizeikorps. Da die Schweizer Polizisten bekannterweise viel dickere Schädel aufweisen als andernorts, macht es diesen vielleicht nichts. Abwarten!

Was die sonst noch alles können resp. nicht können Tetrapol-Handys können auch ohne Basisstation direkt untereinander kommunizieren wie normale Handfunkgeräte, was beim „normalen“ Handy nicht möglich ist. Das Tetrapol-System erlaubt auch Gruppenrufe und Gruppenkommunikation was beim „normalen“ Handy auch nicht möglich ist. Tetrapol ist ein digitalisiertes Übertragungssystem und kann mit entsprechender Fachkenntnis und hohem technischen und softwaremäßigen Aufwand auch abgehört werden. Da Tetrapol ein Handelsprodukt ist, sind die entsprechenden Datenblätter im Internet für jedermann zugänglich. Und die Mafia hat die entsprechenden Geldmittel, um sich die nötige Hard- und Software bauen zu lassen. Die Polizei sollte sich da nicht allzu sicher fühlen. Mit der Abhörsicherheit kann jederzeit Schluss sein.

Die Geheimniskrämerei In der Schweiz behaupten die zuständigen Behörden, Tetrapol oder Policom sei noch nirgends in Betrieb. Das System sei erst im Aufbau begriffen und könne noch gar nicht senden. Legt man diesen jedoch einen Ausdruck ab Spektrum-Analysator mit den aufgefundenen „Buckeln“ in den entsprechenden Frequenzen auf den Tisch, kann es schon vorkommen, dass der eine oder andere der Angesprochenen plötzlich ziemlich still oder gar bleich wird. Zudem wird im Eidgenössischen Ausbildungszentrum in Schwarzenburg, direkt vor der Haustüre von Gigaherz.ch ein Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für POLICOM betrieben. Machen die da am Ende Ausbildung für etwas, was es noch gar nicht gibt? Oder wollen die Verantwortlichen etwa die NIS-Verordnung unter Vortäuschung von Sicherheitsgründen umgehen? Es wird uns ein Vergnügen sein, die Sache im Auge zu behalten.

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