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Mobilfunk Bürgerforum e.V. + Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.
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  Datum: 2009-01-28  
  Kategorie: Gesundheit  
  Index: 626  
       

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Artikel
   

Schwerwiegende Gründe für die Ablehnung eines Mobilfunkmastes
Informationspapier für Bürgerinitiativen, Gemeinderäte usw.

Informationspapier für die Auseinandersetzung um Mobilfunkmasten für Bürgerinitiativen, Gemeinderäte in Kommunen und Kirchen, interessierte Bürgerinnen und Bürger - Download am Ende des Beitrags.

Aktualisierte Dokumente zur Broschüre „Mobilfunk - Acht Behauptungen, die wir nicht mehr glauben“ (2007)

Inhaltsübersicht


  1. Dokumente vor 2006
    1.1. Deutscher Bundestag 2003
    1.2. Das ECOLOG-Institut
    1.3. Bundesamt für Strahlenschutz
    1.4. Tieruntersuchungen
    1.5. Grenzwert ohne Wert
    1.6. Das Risiko ist nicht versicherbar


  2. Dokumente nach 2006
    2.1. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
    2.2. Europaparlament
    2.3. Internationale Wissenschaft: Der BioInitiative Report
    2.4. Die International Commission on Electromagnetic Safety (ICEMS)
    2.5. Das besondere Gefährdungspotential von UMTS
    2.6. Blut-Hirn-Schranke: Neueste Untersuchungsergebnisse
    2.7. Der russische Appell: „Kinder und Mobilfunktelefone - Die Gesundheit nachfolgender Generationen ist in Gefahr“
    2.8. Die Entwarnung durch die Bundesregierung im Juni 2008. Eine Betrachtung des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF)
    2.9. Bundesärztekammer widerspricht den DMF-Verharmlosungen



Anhang:
Interview mit Prof.Leif Salford (Schweden), Interview mit der Biologin Sandine Wittmann (Lyon) / Grenzwerttabellen

Herausgeber:
Mobilfunk Bürgerforum e.V.
Geschäftsstelle:
D-71315 Waiblingen, Postfach 5029
info@mobilfunk-buergerforum.de
www.mobilfunk-buergerforum.de

Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.
D-70197 Stuttgart, Bismarckstraße 63
info@der-mast-muss-weg.de
www.der-mast-muss-weg.de

Stand Januar 2009, Vers.2




Ausschnitte

Gründe für die Ablehnung des Baus eines Mobilfunkmastes

Das folgende Papier dokumentiert ausschließlich offizielle, überprüfbare Dokumente und ist deshalb nicht kurz. Das hat
seinen Grund darin, dass durch die engen geschäftlichen Verquickungen zwischen Mobilfunkindustrie, Medien (Anzeigenkunden) und Politik (Lizenzgeber) selbst die folgenden offiziellen Stellungnahmen von Fachgremien, Gremien der Europäischen Union und auch Forschungsberichte, die in der Datenbank der Bundesregierung / Landesregierung www.emf-portal.de stehen, unbekannt sind.

...

Der Grenzwert ohne Wert

Zur Schutzfunktion der Grenzwerte. Die Mietverträge für Mobilfunkmasten werden auf mehr als 10 Jahre abgeschlossen. Nach der 26.Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSch) (in der die Grenzwerte festgelegt sind, und die auf den ICNIRP - Richtlinien beruht) werden aber Langzeitauswirkungen der Strahlenbelastung nicht berücksichtigt sind. Die ICNIRP-Richtlinien5 selbst sagen aus, dass der Grenzwert nur vor „kurzfristigen, unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen“ durch „erhöhte Gewebetemperaturen“ (S.48) schützt. Alle Fachleute sind sich einig, dass von dem Masten keine Wärmegefahr ausgeht. Die Grenzwerte schützen vor etwas, was letztlich gar keine Gefährdung darstellt. Das wäre so, als würde man die Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung mit dem Thermometer statt mit dem Geigerzähler messen.

Die Gefahr geht von der biologischen, nicht - thermischen Wirkung der Strahlung aus, v.a. den Langzeitwirkungen. In den ICNIRP – Richtlinien, an denen sich die Bundesregierung orientiert, wird diese eigentliche Gesundheitsgefährdung durch die Strahlung beschrieben - Seite 3.

...

Dass die Grenzwerte die nicht-thermischen Effekte der Mobilfunkstrahlung, und damit die Biologie, ausklammern,
zeigt ihre Absurdität.
Diese wird dadurch gesteigert, dass ihre Festlegung

• nicht mit gepulster Strahlung erfolgte
• nicht nach zellbiologischen, sondern nach physikalischen Wärme-Kriterien erfolgte
• nicht die Membranpotentiale und andere Ströme und Frequenzen in den Zellen berücksichtigt
• nicht die biologisch-wirksame niederfrequente Taktung berücksichtigt
• nicht die Spitzen, sondern nur Mittelwerte berücksichtigt

...

Das Risiko ist nicht versicherbar
Die europäischen und deutschen Versicherungsgesellschaften versichern die Mobilfunkbetreiber auf Grund nicht kalkulierbarer Risiken nicht. Die Gründe dafür sind aus der Schrift der e+s Rückversicherung „Emerging Risks-
Schadenspotentiale der Zukunft“ zu entnehmen, erschienen im Juni 2006.
...

Blut-Hirn-Schranke: Neueste Untersuchungsergebnisse
Die Österreichische Ärztekammer zieht aus dem Stand der Forschung folgende Schlüsse in der medizinischen Lehrmeinung:
„Auch wenn die Exposition beim Mobiltelefon deutlich höher ist als bei Mobilfunkbasisstationen zeigen sich derzeit die massiveren Auswirkungen bei letzteren. Der Hauptgrund dafür liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in der längeren Expositionsdauer und der fehlenden Erholungsmöglichkeit für den Organismus...




Das komplette Dokument steht als Datei (pdf, 180 kB) zur Verfügung.




Weiterführende Literatur

Veröffentlichungen der Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart West

Faltblatt: „Kurzgefasste Tatsachen zu Mobilfunk und Handys“, 2008
„Acht Behauptungen – die wir nicht mehr glauben“, 2007
„Mobilfunk – Einwirkungen auf die menschliche
Gesundheit“, Dr.med. Bergmann/Dr.med. Eger, 2007
„Die Fälscher. Mobilfunkpolitik und Forschung“, 2008 Schriftenreihe der Kompetenzinitiative e.V.
„Bienen, Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch ‚Elektrosmog’“, Dr.Ulrich Warnke, 2007
„Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk“, Hrsg. Richter, Karl, Zimmer Guido:, 2008
„Wie empfindlich reagieren die Gene auf Mobilfunkstrahlung?“, Autoren: Adlkofer, Belyaev, Shiroff, Richter:, 2008

Bezug: bestellung (at) der-mast-muss-weg.de

„Für zukunftsfähige Funktechnologien. Begründung und Forderungen zur Begrenzung der Gefahren und Risiken durch hochfrequente elektromagnetische Felder“, BUND Bundesvorstand, 2008 (Bezug BUND)

„Generation Handy - grenzenlos im Netz verführt“, Heike-Solweig Bleuel (Hrsg.) 2007, 271 S., 19,80 EUR (Buchhandel)

 

    
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