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Asterix auf dem Schurwald
Empörte Bürger und Bürgermeister verhindern das Aufstellen eines Mobilfunksenders
BALTMANNSWEILER: Wütende Menschen und ein Bürgermeister stoppen die Montage der Mobilfunkantenne, unter anderem mit einem Gabelstapler.
Das hätte sich O2-Chef Rene Schuster nicht träumen lassen: dass ein kleines schwäbisches Dorf den Mobilfunk-Giganten besiegen könnte. Nun, Sieg ist vielleicht zu hoch gegriffen, aber die Gegner einer Mobilfunkantenne im Wohnbereich der Zinkstraße in Baltmannsweiler haben gestern zumindest einen Etappensieg errungen, wie ihre Vorsitzende Claire Herrmann anschließend erklärt. Was war geschehen?Seit fünf Jahren kämpft Baltmannsweiler, ein Dorf mit gerade mal 3500 Einwohnern, gegen eine weitere Mobilfunkantenne auf der Markung. Das ist Gemeinderatsbeschluss. Fünf Jahre wurde über einen Standort im Außenbereich verhandelt. Doch dann mauerte O2 plötzlich und wollte den Sender auf ein Technikgebäude der Telekom in der Zinkstraße 41 stellen. Die Gemeinde kann dagegen wenig tun: Die Anlage ist genehmigungsfrei, nur anzeigepflichtig.
In der Nacht zum Freitag wird dann im Gebäude gearbeitet. Auf Nachfrage hieß es erst, man tausche nur ein Schloss aus, dann, die Batterien müssten gewechselt werden, berichtet eine Nachbarin. „Wie die uns ausgetrixt haben. . .“, empört sie sich im Nachhinein. Denn wenige Stunden später rangierte am 09.10.09 gegen 14.30 Uhr ein Laster mit Mobilfunkmast auf der Ladefläche vor die Nummer 41.
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Update:
Inzwischen sind zwar weitere Gespräche mit dem Mobilfunkbetreiber anberaumt, die Lage bleibt aber angespannt.
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